Ramallah und Al-Bireh

Die Zwillingsstädte Ramallah und Al-Bireh liegen rund 16 Kilometer nördlich von Jerusalem. Auf mehreren Hügeln und 900 Meter über den Meerespiegel erbaut, wird Ramallah auch die „Braut Palästinas“ genannt.

Ramallah und Al-Bireh

Im Gegensatz zu Al-Bireh, das schon 3.500 Jahre v. Chr. besiedelt wurde, ist Ramallah eine „moderne“ Stadt. Erst im späten 15. Jahrhundert ließen sich hier zwei Familien, eine christliche und eine muslimische, nieder. In Ramallah selbst finden sich deswegen keine Sehenswürdigkeiten, doch die Umgebung ist reich an religiösen und historischen Stätten, die jeder Zeit besichtigt werden können.

Das angenehme Klima machen die Stadt zu einem beliebten Ferienort und ist heute die multikulturellste der Westbank. Das Zentrum Ramallahs – der al-Manara- Platz mit seinen sechs sternförmig verlaufenden Straßen – ist meist bis spät in den Abend mit Leben gefüllt: eine Vielzahl von Cafés, Restaurants, Kneipen und Eisdielen, für die Ramallah berühmt ist, locken Besucher aus der ganzen Westbank an. Im Sommer wird die Stadt zu einer offenen Bühne: Musik-, Film-, Theater- und Tanzfestivals sowie internationale Jugendtreffen finden dann statt.

Al-Bireh wurde von den Kanaanitern erbaut, und einst rasteten dort Joseph und Maria auf ihrem Weg von Jerusalem nach Nazareth. Al-Bireht ist auch bekannt als das Zentrum für Bildung sowie politischen und kulturellen Aktivitäten.